Aktuelle Informationen
2026
Quelle: Beauftragter der Bayerischen Staatsregierung für die Belange von Menschen mit Behinderung:
"Die Beauftragten von Bund und Ländern für Menschen mit Behinderungen veröffentlichen zum Abschluss ihres 71. Treffens in Celle am 22./ 23. April 2026 eine gemeinsame Position zu den diskutierten Leistungskürzungen. Damit nehmen sie Bezug auf das geleakte Arbeitspapier „Effizienter Ressourceneinsatz bei Leistungsgesetzen“ vom 25. März 2026, das von einer Arbeitsgruppe aus Bund, Ländern und Kommunen verfasst wurde. Auch Holger Kiesel, Beauftragter der Bayerischen Staatsregierung für die Belange von Menschen mit Behinderung hat an der gemeinsamen Position mitgearbeitet und trägt sie vollumfänglich mit.
Die Kürzungsüberlegungen lassen weitreichende Einschnitte in der Kinder- und Jugendhilfe sowie der Eingliederungshilfe für Menschen mit Behinderungen erwarten. Die Vorschläge würden zu unzumutbaren Einschnitten in der Teilhabe von Menschen mit Behinderungen führen. Deutlich ist, dass die vorgeschlagenen Maßnahmen nicht mit den Vorgaben der UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) vereinbar wären.
Besonders problematisch ist die geforderte Einschränkung des Wunsch- und Wahlrechts, das Grundlage für eine selbstbestimmte Lebensführung von Menschen mit Behinderungen ist. Zudem wird das Ziel des Bürokratieabbaus kaum angegangen, dafür aber die Beschneidung der Rechte von Menschen mit Behinderungen forciert. Einige der Vorschläge, wie die Absenkung der Vermögensfreigrenzen in der Eingliederungshilfe, stehen sogar im Widerspruch zum erklärten Anliegen des Bürokratieabbaus. Andere Vorschläge lasten unerledigte Aufgaben wie den barrierefreien Ausbau des ÖPNV den Menschen mit Behinderungen an oder würden Folgekosten generieren, die weit über möglichen Einsparungen stünden.
In ihrer Gesamtschau sind die Vorschläge nicht geeignet, die erforderliche Weiterentwicklung der Eingliederungshilfe unter dem Blickwinkel der Teilhaberechte von Menschen mit Behinderungen und der angestrebten Dämpfung der Kostendynamik auszugestalten. Sie sind damit abzulehnen.
„Eine nachhaltige Dämpfung der Kostendynamik kann nur durch Einsparungen bei der überbordenden Bürokratie und einer ressortübergreifenden Inklusionsstrategie von Bund, Ländern und Kommunen erreicht werden. Menschen mit Behinderungen, die beispielsweise selbstbestimmt am Arbeitsleben teilhaben und ihr eigenes Geld verdienen, die in einer barrierefreien Wohnung leben und nicht im Heim, sind von steuerfinanzierten Leistungen unabhängiger. Wer an alten Zöpfen festhält und am falschen Ende spart, verursacht Folgekosten“, betonte Jürgen Dusel, Beauftragter der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen.
„Wenn Bund und Länder es ernst meinen mit dem Ziel, die Kostendynamik zu senken, dann müssen sie konsequent Sonderstrukturen abbauen und passgenaue, personenzentrierte Leistungen sicherstellen. Diese sind langfristig immer effektiver und effizienter als Leistungskürzungen“, so Annetraud Grote, Niedersächsische Landesbeauftragte für Menschen mit Behinderungen und aktuelle Gastgeberin der KBB.
Neben dem Positionspapier der KBB veröffentlichen die Beauftragten eine detaillierte Bewertung der Einsparvorschläge von Bund, Ländern und Kommunen sowie damit verbundene Gegenvorschläge.
Das Positionspapier ist hier abrufbar: Link
Die detaillierte Bewertung ist hier abrufbar: Link "
2026
Der Film läuft im Monopol Kino in München.
Der Monopol Kino ist in der Schleißheimer Str. 127, 80797 München.
Am 23. April gibt es eine besondere Vorstellung.
Die Vorstellung beginnt um 18:30 Uhr.
Hier Informationen zu der besonderen Vorstellung.
Diese Vorstellung ist in Zusammenarbeit mit Wildwasser München e.V.
Im Film geht es um ein wichtiges Thema.
Der Film zeigt Erlebnisse von Menschen.
Es geht um Gefühle, Erfahrungen und den Umgang mit schwierigen Situationen.
Der Film möchte informieren und zum Nachdenken anregen.
Inhalt:
Luisa ist 22 Jahre alt.
Sie wohnt in einer Wohn-Gruppe für Menschen mit Behinderung.
Luisa ist neugierig auf das Leben.
Aber dann wird Luisa immer stiller.
Der Alltag in der Wohn-Gruppe geht weiter.
Dann merkt man plötzlich:
Luisa ist schwanger.
Luisa erzählt niemandem etwas darüber.
Sie schweigt.
Darum gibt es den Verdacht:
Vielleicht hat jemand Luisa sexuell missbraucht.
Das heißt:
Jemand hat gegen den Willen von Luisa Sex mit ihr gehabt.
Die Situation ist schwer für alle:
für Luisa
für die Beziehung von Luisa und ihrem Freund Anton
für die Mitarbeitenden von der Wohn-Gruppe.
Hinweis:
In dem Film geht es um sexuelle Gewalt.
Und um andere belastende Themen.
Zum Beispiel Bedrohung.
Diese Inhalte können schlechte Gefühle auslösen.
Hier ein kurzer Überblick zum Film: https://www.youtube.com/watch?v=7njHUWWSbyQ
2026
Wie fühlt es sich an, mit einem Rollstuhl unterwegs zu sein?
Was bedeutet inklusive Kommunikation im Alltag?
Und wie können Begegnungen zwischen Menschen mit und ohne Behinderung auf Augenhöhe gelingen?
In dem Workshop wird praxisnah und interaktiv mit dem Thema Inklusion auseinander gesetzt. Er richtet sich an Interessierte, die sich ein Engagement bei FREIZEIT hoch2 vorstellen können –
oder noch herausfinden möchten, ob dieses Engagementfeld zu ihnen passt.
Der Workshop richtet sich besonders an Menschen, die sich ein ehrenamtliches Engagement im Rahmen von FREIZEIT hoch2 vorstellen können – oder noch unsicher sind, ob dieses Engagementfeld zu ihnen passt.
Darum lohnt sich der Workshop :
- Perspektivwechsel erleben
- Berührungsängste abbauen
- Einblicke in die Freizeitbegleitung gewinnen
- Sicherheit für den nächsten Schritt ins Ehrenamt bekommen
Was Sie erwartet
Neben kurzen fachlichen Impulsen stehen Selbsterfahrung, Austausch und konkrete Einblicke in die Freizeitbegleitung von Menschen mit Behinderung im Mittelpunkt.
Der Workshop hilft dabei, Sicherheit zu gewinnen, Berührungsängste abzubauen und den eigenen Zugang zum Thema Inklusion zu stärken.
Die Plätze sind begrenzt – jetzt anmelden!
Auf einen Blick
Wer: TATENDRANG – Projekt FREIZEIT hoch2
Referent: Florian Schütze, Club Behinderter und ihrer Freunde e. V. für München und Region
Was: Sensibilisierungsworkshop Inklusion
Wann: 19.05., 17:00–20:00 Uhr
Wo: TATENDRANG, Altheimer Eck 13 (Rückgebäude), 80331 München
Anmeldung: bei Marijana Bralo
E-Mail:


2026
Der Stadtrat München hat eine neue Fachleitlinie Gesundheit beschlossen, die den strategischen Rahmen für Prävention, Versorgung und Gesundheitsschutz bis 2030 vorgibt. Ziel ist eine „gesunde Stadt für alle“ mit fairem Zugang zu Gesundheitsangeboten – unabhängig von sozialen oder persönlichen Voraussetzungen.
Die Leitlinie reagiert auf aktuelle Herausforderungen wie Klimawandel, soziale Ungleichheit, demografischen Wandel und steigende psychische Belastungen. Zentrale Schwerpunkte sind Gesundheitsgerechtigkeit und Krisenresilienz.
Fünf Handlungsfelder stehen im Fokus: Klima und Gesundheit, gesundheitsförderliche Lebensverhältnisse, Versorgung und Prävention, psychische Gesundheit sowie Kinder- und Jugendgesundheit. Konkrete Maßnahmen sollen gemeinsam mit Verwaltung, Fachstellen und Bevölkerung umgesetzt werden.
Mehr dazu finden Sie hier im externen Link.


