Aktuelle Informationen
2026
Disability Pride Month München 2026 – Sei dabei!
Am Freitag, 24. Juli 2026 setzen wir gemeinsam ein starkes Zeichen: München feiert seinen ersten Disability Pride Month – und du kannst dabei sein!
Unser Motto:
„Wir sind stolz und wir sind laut! Barrieren werden abgebaut“
Wir gehen durch die Innenstadt und zeigen sichtbar, dass die UN-Behindertenrechtskonvention endlich richtig umgesetzt werden muss.
📍 Route & Zeiten
Start: 15:00 Uhr am Odeonsplatz
Route: Maximilianstraße → Thomas-Wimmer-Ring → Tal → Rindermarkt
Ziel: ca. 17:00 Uhr am Marienplatz (Fischbrunnen)
Dort siehst du Flaggen zum Disability Pride Month und am Ende gibt es eine starke Abschlusskundgebung.
🎉 Das erwartet dich:
- Stimmungsvolle Rhythmen der Samba-Gruppe Go Brazil
- Ansprache von Münchens Oberbürgermeister Dominik Krause
- Abschlusskundgebung mit dem Behindertenbeirat und der Behindertenbeauftragten Daniela Maier
- Viele engagierte Menschen – laut, solidarisch und sichtbar
♿ Barrierefreiheit & Unterstützung
- Gebärdensprachdolmetscher*innen begleiten die Demo
- Fahrradrikscha & Lastenräder für alle, die nicht die ganze Strecke laufen können
- Kopfhörer für empfindliche Ohren
- „Stille Parade“ im hinteren Teil des Zuges
- Barrierefreie Toiletten im Rathaus und im Sperrengeschoss der Haltestelle Marienplatz
☀️ Gut vorbereitet
- Bring ausreichend Wasser, Sonnenschutz und gerne auch deine eigene Botschaft mit:
- Gestalte ein Plakat oder ein T-Shirt mit deiner Forderung!
💬 Gemeinsam sind wir stärker
Lade Freund*innen, Familie oder Nachbar*innen ein – je mehr wir sind, desto lauter wird unsere Stimme für Gleichberechtigung und Teilhabe.
Wir sind stolz. Wir sind laut. Und wir bewegen München
Aktuelle Infos sind immer bei https://www.behindertenbeirat-muenchen.de/mitmachen zu finden.
2026
Netzwerkfrauen-Bayern sucht zum 1. Juli für ihre Geschäftsstelle zwei neue Mitarbeiterinnen:
• eine Referentin für Gewaltprävention
• eine Leiterin für den Offenen Treff für Münchnerinnen* mit Behinderungen
2026
Quelle: Beauftragter der Bayerischen Staatsregierung für die Belange von Menschen mit Behinderung:
"Die Beauftragten von Bund und Ländern für Menschen mit Behinderungen veröffentlichen zum Abschluss ihres 71. Treffens in Celle am 22./ 23. April 2026 eine gemeinsame Position zu den diskutierten Leistungskürzungen. Damit nehmen sie Bezug auf das geleakte Arbeitspapier „Effizienter Ressourceneinsatz bei Leistungsgesetzen“ vom 25. März 2026, das von einer Arbeitsgruppe aus Bund, Ländern und Kommunen verfasst wurde. Auch Holger Kiesel, Beauftragter der Bayerischen Staatsregierung für die Belange von Menschen mit Behinderung hat an der gemeinsamen Position mitgearbeitet und trägt sie vollumfänglich mit.
Die Kürzungsüberlegungen lassen weitreichende Einschnitte in der Kinder- und Jugendhilfe sowie der Eingliederungshilfe für Menschen mit Behinderungen erwarten. Die Vorschläge würden zu unzumutbaren Einschnitten in der Teilhabe von Menschen mit Behinderungen führen. Deutlich ist, dass die vorgeschlagenen Maßnahmen nicht mit den Vorgaben der UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) vereinbar wären.
Besonders problematisch ist die geforderte Einschränkung des Wunsch- und Wahlrechts, das Grundlage für eine selbstbestimmte Lebensführung von Menschen mit Behinderungen ist. Zudem wird das Ziel des Bürokratieabbaus kaum angegangen, dafür aber die Beschneidung der Rechte von Menschen mit Behinderungen forciert. Einige der Vorschläge, wie die Absenkung der Vermögensfreigrenzen in der Eingliederungshilfe, stehen sogar im Widerspruch zum erklärten Anliegen des Bürokratieabbaus. Andere Vorschläge lasten unerledigte Aufgaben wie den barrierefreien Ausbau des ÖPNV den Menschen mit Behinderungen an oder würden Folgekosten generieren, die weit über möglichen Einsparungen stünden.
In ihrer Gesamtschau sind die Vorschläge nicht geeignet, die erforderliche Weiterentwicklung der Eingliederungshilfe unter dem Blickwinkel der Teilhaberechte von Menschen mit Behinderungen und der angestrebten Dämpfung der Kostendynamik auszugestalten. Sie sind damit abzulehnen.
„Eine nachhaltige Dämpfung der Kostendynamik kann nur durch Einsparungen bei der überbordenden Bürokratie und einer ressortübergreifenden Inklusionsstrategie von Bund, Ländern und Kommunen erreicht werden. Menschen mit Behinderungen, die beispielsweise selbstbestimmt am Arbeitsleben teilhaben und ihr eigenes Geld verdienen, die in einer barrierefreien Wohnung leben und nicht im Heim, sind von steuerfinanzierten Leistungen unabhängiger. Wer an alten Zöpfen festhält und am falschen Ende spart, verursacht Folgekosten“, betonte Jürgen Dusel, Beauftragter der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen.
„Wenn Bund und Länder es ernst meinen mit dem Ziel, die Kostendynamik zu senken, dann müssen sie konsequent Sonderstrukturen abbauen und passgenaue, personenzentrierte Leistungen sicherstellen. Diese sind langfristig immer effektiver und effizienter als Leistungskürzungen“, so Annetraud Grote, Niedersächsische Landesbeauftragte für Menschen mit Behinderungen und aktuelle Gastgeberin der KBB.
Neben dem Positionspapier der KBB veröffentlichen die Beauftragten eine detaillierte Bewertung der Einsparvorschläge von Bund, Ländern und Kommunen sowie damit verbundene Gegenvorschläge.
Das Positionspapier ist hier abrufbar: Link
Die detaillierte Bewertung ist hier abrufbar: Link "
2026
Der Film läuft im Monopol Kino in München.
Der Monopol Kino ist in der Schleißheimer Str. 127, 80797 München.
Am 23. April gibt es eine besondere Vorstellung.
Die Vorstellung beginnt um 18:30 Uhr.
Hier Informationen zu der besonderen Vorstellung.
Diese Vorstellung ist in Zusammenarbeit mit Wildwasser München e.V.
Im Film geht es um ein wichtiges Thema.
Der Film zeigt Erlebnisse von Menschen.
Es geht um Gefühle, Erfahrungen und den Umgang mit schwierigen Situationen.
Der Film möchte informieren und zum Nachdenken anregen.
Inhalt:
Luisa ist 22 Jahre alt.
Sie wohnt in einer Wohn-Gruppe für Menschen mit Behinderung.
Luisa ist neugierig auf das Leben.
Aber dann wird Luisa immer stiller.
Der Alltag in der Wohn-Gruppe geht weiter.
Dann merkt man plötzlich:
Luisa ist schwanger.
Luisa erzählt niemandem etwas darüber.
Sie schweigt.
Darum gibt es den Verdacht:
Vielleicht hat jemand Luisa sexuell missbraucht.
Das heißt:
Jemand hat gegen den Willen von Luisa Sex mit ihr gehabt.
Die Situation ist schwer für alle:
für Luisa
für die Beziehung von Luisa und ihrem Freund Anton
für die Mitarbeitenden von der Wohn-Gruppe.
Hinweis:
In dem Film geht es um sexuelle Gewalt.
Und um andere belastende Themen.
Zum Beispiel Bedrohung.
Diese Inhalte können schlechte Gefühle auslösen.
Hier ein kurzer Überblick zum Film: https://www.youtube.com/watch?v=7njHUWWSbyQ



