Aktuelle Themen des Behindertenbeirats
2026

Am Tag der Menschen mit Behinderungen (3. Dezember) liest Michaela Benthaus aus ihrem neuen Buch „Zwischen Schwerkraft und Schwerelosigkeit“.
Nach der Lesung folgt eine Fragerunde und ein Gespräch mit dem Publikum.
Michaela Benthaus arbeitet als Raumfahrtingenieurin bei der ESA.
Nach einem schweren Mountainbike-Unfall 2018 ist sie querschnittsgelähmt, lässt sich aber nicht einschränken.
2022 nahm sie am Parabelflug des US-Projekts AstroAccess teil und erlebte Schwerelosigkeit.
Im April 2024 war sie eine der ersten Menschen mit Behinderung, die an einer analogen Astronautenmission als Commander teilnahmen.
Im Dezember 2025 flog sie als erste Person mit Behinderung auf einem Suborbitalflug ins All.
Datum & Uhrzeit
Donnerstag, 3. Dezember 2026 um 19:00 Uhr
Ort
Projektor | Gasteig HP8
Eintritt frei
Veranstaltende
Münchner Stadtbibliothek
Genauere Informationen finden Sie hier im externen Link:
https://www.gasteig.de/veranstaltungen/zwischen-schwerkraft-und-schwerelosigkeit/
Die Veranstaltung wird auch auf Youtube live gestreamt.
Barrierefreiheit:
Für die Veranstaltung ist die Übersetzung in Deutsche Gebärdensprache angefragt.
Bitte fragen Sie unter
Bitte teilen Sie uns mit, wenn Sie besonderen Platzbedarf haben (z. B. für einen Rollstuhl, eine Assistenzperson, einen Blindenführhund usw.).
Bitte senden Sie Ihre Mitteilung per E-Mail bis zum 23. November an:
2026
Am 2. Oktober 2026 fand die 19. Vollversammlung des Behindertenbeirats der Stadt München im Kulturzentrum LUISE statt.
Im Mittelpunkt standen unter anderem der Disability Pride Month in München, ein Vortrag der Kriminalrätin Anita Fricke zur Präventionsarbeit der Polizei sowie die Aufnahme einer neuen Mitgliedsorganisation.
In einem digitalen Grußwort würdigte Bürgermeisterin Verena Dietl die Initiative und das Engagement aller Beteiligten im Rahmen des Disability Pride Month in München.
Kriminalrätin Anita Fricke stellte in ihrem Vortrag die Präventionsarbeit der Münchner Polizei vor. Anlass für den Vortrag war ein Antrag des Facharbeitskreises (FAK) Frauen aus der vergangenen Vollversammlung, in dem gefordert wurde, Zivilcourage-Kurse in Leichter Sprache anzubieten. Im Anschluss an den Vortrag fand eine Diskussionsrunde statt.
Der Verein „Die DiklusionsGestalter“, der sich für Menschen mit Neurodiversität in München einsetzt, wurde offiziell als neue Mitgliedsorganisation in den Behindertenbeirat aufgenommen.
Ein weiterer wichtiger Tagesordnungspunkt war der Antrag des Behindertenbeirats, den Disability Pride Month auch im kommenden Jahr wieder zu durchzuführen. Diesem Antrag wurde mehrheitlich zugestimmt.
Zum Abschluss gab es einen Rückblick auf die Veranstaltungen des Disability Pride Month sowie einen Ausblick auf das Jahr 2027 und die anstehenden Vorstandswahlen. Außerdem wurde ein TV-Beitrag über die Demonstration im Rahmen des Disability Pride Month im Juli 2026 gezeigt.
Die Vollversammlung stieß bei den Teilnehmenden auf große Begeisterung. Besonders positiv hervorgehoben wurde das Kulturzentrum LUISE als gut barrierefreier und geeigneter Veranstaltungsort.
Wir danken unserem Team in der Geschäftsstelle und die (den) Kolleg*innen aus der Burgstraße, unseren Mitgliedern in den Facharbeitskreisen, die in verschiedenen Gremien, bei Veranstaltungen und Beratungen engagiert und fleißig für unsere Interessen und Rechte kämpfen!
2026
Am 8. September empfing Nadja Rackwitz stellvertretend für den Vorstand eine fünfköpfige Delegation aus Korea, die sich für die Umsetzung der UN-BRK interessierten.
In dem zweistündigen Gespräch fand ein Austausch aus über die Barrierefreiheit und Mobilität im öffentlichen Raum und die Themen Wohnen und digitale Barrierefreiheit statt.
Ein weiterer Fokus lag auf der Beteiligung an politischen Entscheidungen und Prozessen des Behindertenbeirats.
Die Vertreter*innen der Abteilung für soziale Sicherung wollten wissen, wie der Behindertenbeirat eingebunden ist und wie er Einfluss nehmen kann.
Zum Schluss sprachen wir über die Sichtbarkeit und Beteiligung von Menschen mit Behinderungen an der Münchner Stadtgesellschaft und stellten fest, dass auch in Korea die Verpflichtung der Privatwirtschaft zur Barrierefreiheit ein großes Problem ist.
2026
Vom 1. bis 29. November 2026 finden die Münchner Aktionswochen gegen Gewalt an Frauen, Mädchen, Jungen und nonbinären Menschen statt.
Mit zahlreichen Vorträgen, Workshops, Ausstellungen und Mitmachangeboten setzen die Aktionswochen ein Zeichen gegen Gewalt und für ein selbstbestimmtes Leben. Veranstaltet wird es vom Aktionsbündnis 2026 in Kooperation mit der Gleichstellungsstelle für Frauen der Landeshauptstadt München.
Auch Barrierefreiheit wird berücksichtigt:
Im Programm sind rollstuhlgerechte Veranstaltungsorte gekennzeichnet. Einzelne Veranstaltungen bieten zudem Gebärdensprachdolmetschung, Induktionsanlagen oder Informationen in Leichter Sprache an. Die jeweiligen Hinweise zur Zugänglichkeit sind dem Programm zu entnehmen.
Weitere Informationen, Termine und Hinweise zur Barrierefreiheit finden Sie im Veranstaltungsprogramm 2026 (PDF).
25.11.2026 ist der Internationaler Tag gegen Gewalt an Frauen
2026
Oft können schon kleine Veränderungen das Leben in den eigenen vier Wänden spürbar erleichtern.
Beim Tag der offenen Tür lernen Besucherinnen und Besucher bewährte Lösungen, praktische Hilfsmittel und technische Unterstützungsmöglichkeiten kennen.
Auf dem Programm stehen unter anderem Führungen rund ums Bad, Informationen zu Alltagshilfen und Hilfsmitteln, Lösungen für Treppen sowie digitale und technische Hilfen. Darüber hinaus gibt es interessante Vorträge rund ums Hören, praktische Tipps für den Alltag und Wissenswertes zu Rollatoren und anderen Mobilitätshilfen.
Auch für Erfrischungen ist gesorgt. Der Eintritt ist frei.
Termin: Dienstag, 20. Oktober 2026, 10:00–16:00 Uhr
Ort: Kompetenzzentrum Barrierefreies Wohnen, Haus Konrad-Ost, Konrad-Zuse-Platz 8–12, 1. OG, München
Anfahrt: U2, Messestadt-West
Weitere Informationen hier im externen Link
2026
Das Zentrum Bayern Familie und Soziales – Oberbayern und Oberpfalz – und das Koordinierungsbüro zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention laden Sie herzlich zu einem Vortrag ein.
Hilfe für Menschen nach einer Gewalttat - Soziale Entschädigung und Fallmanagement nach dem SGB XIV
Menschen können eine soziale Entschädigung bekommen, wenn sie durch eine Gewalttat krank oder verletzt wurden.
Zum Beispiel:
- Menschen, die körperliche Gewalt erlebt haben, zum Beispiel Schläge oder Tritte,
- Menschen, die sexuelle Gewalt erlebt haben,
- Menschen, die psychische Gewalt erlebt haben, zum Beispiel durch Stalking,
- Menschen, die in einer Einrichtung Gewalt erlebt haben.
Auch Angehörige und andere Menschen, die der betroffenen Person nahestehen, können Hilfe bekommen.
Im Vortrag wird erklärt:
- Was bedeutet Soziale Entschädigung?
- Welche Hilfe können Menschen nach einer Gewalttat nach dem SGB XIV bekommen?
- Wer kann diese Hilfe bekommen?
- Wie bekommt eine Person diese Hilfe?
- Was ist das Fallmanagement?
- Wie kann das Fallmanagement helfen?
Außerdem gibt es Zeit für Fragen und Austausch.
Informationen und Anmeldung:
- Thema: Das Soziale Entschädigungsrecht für Gewaltopfer (SGB XIV) und das Fallmanagement in der Sozialen Entschädigung
- Datum / Uhrzeit: 10.11.2026, 10:00 Uhr, geplantes Ende 12:00 Uhr
- Teilnahme: hybrid – vor Ort oder online
- Ort: Burgstraße 4, Raum 0.31 (Erdgeschoss), 80331 München (Nähe Marienplatz)
- Online-Teilnahme: https://lhm.webex.com/meet/michaela.ausfelder
- Referent/in: N. N. (Juristische Mitarbeiterin), Nina Honold (Fallmanagerin)
- Teilnahme: kostenfrei
- Anmeldung bitte bis 2. November 2026 unter
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. oder 089 233 520 685
Bitte teilen Sie uns bei Ihrer Anmeldung folgendes mit:
- Kommen Sie im Rollstuhl?
- Kommen Sie mit Assistenz?
- Brauchen Sie Gebärdensprachdolmetschung? (Dolmetscher*innen wurden angefragt)
- Haben Sie einen anderen/weiteren Unterstützungsbedarf?



