Am 10. Oktober fand ab 15:30 Uhr am Max-Joseph-Platz in München die Veranstaltung „zehnzehn“ zur 6. Woche der seelischen Gesundheit statt.


Zahlreiche Teilnehmerinnen und Teilnehmer lenkten die Aufmerksamkeit der Bevölkerung an diesem prominenten Platz auf die Themen seelische Gesundheit und psychische Behinderungen. Neben musikalischer Unterhaltung gab es auch Grußworte, unter anderem von Boris Kuhn aus dem Koordinierungsbüro zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention und Johannes Messerschmid vom Vorstand des Behindertenbeirats.
                                           Bild1 Messerschmid 1010                                 Bild: Herr Messerschmid bei seinem Vortrag  Quelle: Bauer P.


Im Anschluss gab es einen Solidaritätszug mit Musik zum Johannisplatz und einem abschließenden Get together.

"Schutz und Gewaltprävention für Frauen und Mädchen in Einrichtungen der Behindertenhilfe"

So lautete der Titel des Fachtags, der im Juli 2016 vom Behindertenbeirat der Landeshauptstadt München, der städtischen Gleichstellungsstelle für Frauen und dem städtischen Koordinierungsbüro zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention organisiert wurde.
In Vorträgen und Workshops wurde das Thema von verschiedenen Seiten dargestellt. Darüber hinaus wurden Handlungsstrategien vorgestellt.

Die Dokumentation zum Fachtag liegt jetzt vor und kann auf der Homepage des Koordinierungsbüros zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention unter folgendem Link heruntergeladen werden:

Barrierefreies PDF Fachtag Gewaltprävention

Wenn Sie die Broschüre in der Druckversion möchten, wenden Sie sich an das Koordinierungsbüro unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder rufen Sie die Telefonnummer 089/233-21983 an.

 

 

VV 2016

Quelle: Boris Kuhn

Am Freitag, 6. Oktober, findet ab 14 Uhr im Großen Sitzungssaal des Rathauses die Vollversammlung des Behindertenbeirats der Landeshauptstadt München statt. Bürgermeisterin Christine Strobl spricht ein Grußwort. Constantin Grosch, Inklusionsaktivist und Kreistagsabgeordneter aus Hameln, hält einen Vortrag zum Bundesteilhabegesetz. 

Zur künftigen Arbeit des Behindertenbeirats und zur Aufnahme neuer Mitgliedsvereine stimmt die Vollversammlung anhand einzelner Anträge ab. 

Die Versammlung ist öffentlich, der Einlass ist ab 13.30 Uhr. Es stehen Gebärdensprach- und Schriftdolmetscherdienste sowie eine Induktionsschleife zur Verfügung. 

Sie sind Mitglied oder haben Interesse an der Veranstaltung und haben sich noch nicht angemeldet? Dann wird es aber Zeit!

Melden Sie sich bitte entweder telefonisch unter 089/233-21179 oder per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! an.

 

 

Der Vorstand des Behindertenbeirats der Landeshauptstadt München positioniert sich zur "Unabhängigen Teilhabeberatung".

Bitte klicken Sie auf das Bild, um die Positionierung zu lesen oder herunterzuladen:

unabhängige Teilhabeberatung Positionierung

Sonderauswertung der Bedarfsanalyse für Stadt und Landkreis München

Am 21. Juni 2017 referierte Herr Dr. Dworschak von der LMU München über die Ergebnisse seiner Sonderauswertung zum Bedarf an Kurzzeitwohnangeboten in München Stadt und Landkreis. Die Vorstellung der Auswertung fand im Rathaus statt und wurde vom Behindertenbeirat organisiert. Zu den interessierten Zuhörerinnen und Zuhörern gehörten Vertretungen des Bezirks Oberbayern, des Referats für Gesundheit und Umwelt, der Caritas, dem Koordinierungsbüro zur Umsetzung der UN-BRK sowie zahlreichen Mitgliedern des Behindertenbeirats. Aus dem Münchner Stadtrat war Wolfgang Zeilnhofer (FDP - HUT) zu Gast.

Der Facharbeitskreis Unterstützungsangebote im Münchner Behindertenbeirat setzt sich seit vielen Jahren dafür ein, dass das Angebot an Kurzzeitwohnangeboten für Kinder und Jugendliche mit Behinderungen in München erweitert wird. Insbesondere in Krisensituationen ist es für Familien wichtig, eine kurzfristige Entlastung zu erfahren, indem Kinder und Jugendliche für wenige Tage in die Obhut von Kurzzeitwohneinrichtungen genommen werden. Die nun veröffentlichte Sonderauswertung der Studie zeigt für München anhand eindeutiger Statistiken, dass der große Bedarf der Eltern und Familien nicht durch das derzeitige Angebot gedeckt werden kann.
Der Behindertenbeirat wünscht sich hier mehr Unterstützung und Finanzierung durch die Landeshauptstadt München und den Bezirk Oberbayern. Letzterer kündigte am Mittwoch zumindest an, das Thema ernst zu nehmen und sich um Unterstützung der Kurzzeitwohnangebote in München zu kümmern.

Wenn Sie auf das Bild klicken, können Sie die Sonderauswertung herunterladen.

Dworschak Studie