5. Mai 2017 Stachus Marienplatz

Grußwort der stellv. Vorsitzenden des Behindertenbeirats – Frau von Pappenheim

Als stellvertretende Vorsitzende des Behindertenbeirates der Landeshauptstadt München heiße ich Sie alle hier recht herzlich willkommen. Auch im Namen des Vorstands des Behindertenbeirats und im Namen des Behindertenbeauftragten Oswald Utz.

Danke, liebe Behindertenbeauftragte Frau Badura, lieber Stadtrat Herr Müller, dass Sie mit uns die „Tatorte“ begehen werden.

Der LAG Selbsthilfe Bayern e.V., ihrem Geschäftsführer Herrn Bannasch und Frau Dr. Schmidt-Wiborg möchte ich im Namen des Behindertenbeirates ein großes Dankeschön für die Organisation des heutigen Aktionstages aussprechen.

In diesem Jahr ist alles neu – der Ort, die Gestaltung mit den Schwerpunkten im Rahmen der 5 Tatorte, wovon ich mir viel Spannung verspreche.
Heutiges Haupt – Un-Wort , je nachdem wie man es interpretieren mag, ist „Tatort“ . Mit dem Wort Tatort assoziiert man sofort die Fernseh-Krimiserie mit Mord, Opfer und Straftat... gottlob hier ist kein Mord geschehen... aber Menschen mit Behinderungen werden immer noch „bestraft“ was Teilhabe anbetrifft.

„München wird inklusiv“ lautet das Motto der Kampagne des Koordinierungsbüros zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention, für die Oberbürgermeister Dieter Reiter am 09.05.2017 zusammen mit Bürgermeisterin Christine Strobl und Oswald Utz, ehrenamtlicher Behindertenbeauftragter der Landeshauptstadt München, den offiziellen Startschuss gegeben hat.

Im Rahmen der Kampagne und Mitmach-Aktion haben Münchnerinnen und Münchner mit und ohne Behinderungen die Möglichkeit, Ideen für Maßnahmen einzureichen, die zur Verbesserung der Situation von Menschen mit Behinderungen beitragen.

Weitere Informationen zur Kampagne und wie Sie teilnehmen können finden Sie unter

www.muenchen-wird-inklusiv.de/muenchen-wird-inklusiv-mitmach-aktion-fuer-buergerinnen-und-buerger/

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vlnr: Oberbürgermeister Dieter Reiter, ehrenamtlicher Behindertenbeauftragter

Oswald Utz, Bürgermeisterin Christine Strobl

  Foto: Michael Nagy / Presse- und Informationsamt

Die Münchner Kammerspiele bieten im April zahlreiche Theaterstücke barrierefrei an. Dazu gehört auch die Aufführung „Luegen“ von Verena Regensburger. Zu den Mitwirkenden zählt unter anderem die gehörlose Tänzerin und Schauspielerin Kassandra Wedel. Die Vorstellungen des Stückes „Luegen“ finden mit Audiodeskription statt.

Andere Theaterstücke, die im April in den Kammerspielen gezeigt werden, werden in Deutsche Gebärdensprache übersetzt. Die Aufführungen weiterer Stücke – darunter Shakespeares „Der Kaufmann von Venedig“ – sind deutsch untertitelt. Außerdem werden für vier Veranstaltungen zusätzliche Plätze mit guter Sicht für Rollstuhlfahrerinnen und -fahrer bereit gestellt.

Detaillierte Informationen zu den barrierefreien Stücken finden Sie im Online-Kalender der Münchner Kammerspiele. Bitte reservieren Sie geeignete Plätze spätestens eine Woche vor der jeweiligen Vorstellung. Reservierungen sind per E-Mail möglich unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! sowie telefonisch unter 089 / 2 33 – 9 66 00.

Das Zentrum Bayern Familie und Soziales (ZBFS) bietet nun in seinem Online-Portal auch Informationen zu Familienleistungen in Leichter Sprache an. 

Das Angebot umfasst das Elterngeld, das Bayerische Betreuungsgeld, das Landeserziehungsgeld, die Landesstiftung Hilfe für Mutter und Kind sowie das Bayerische Landesjugendamt.

Die Familienleistungen in Leichter Sprache finden Sie online unter www.zbfs.bayern.de/barrierefreiheit/leichte-sprache-familie.php

 

Handlungsempfehlungen

Freiham Broschüre Titel

 

 

Wie muss ein neu entstehender Stadtteil gestaltet werden, damit er "inklusiv", also barrierefrei und für alle Menschen nutzbar wird?

Diese Frage wurde in der Handreichung "Freiham  - ein inklusiver Stadtteil" des Referats für Stadtplanung und Bauordnung ausführlich bearbeitet. Sie gibt zahlreiche Informationen und Handlungsempfehlungen für Interessierte und Planende.

 

 

Unter nachfolgendem Link ist die Handreichung per Download verfügbar
"Freiham - ein inklusiver Stadtteil"