Unser Jahresbericht 2013 ist pünktlich zur Vollversammlung erschienen.
Er steht für Sie hier zum Download bereit
oder Sie fordern unter  Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder 089/233-20417 ein Exemplar an.

 

 

Der Behindertenbeirat distanziert sich öffentlich von seinem Mitglied Christian Holz, das für die Partei "Freiheit" antritt und nimmt dazu wie folgt Stellung:

 

Der Behindertenbeirat der Landeshauptstadt München distanziert sich in aller Form von Rassismus und davon Menschen mit Migrationshintergrund oder mit bestimmter Religionszugehörigkeit generell Rechte abzusprechen.

Jede und jeder soll über seine eigene Lebensform selbst bestimmen und entscheiden können.

Deshalb erfüllt es uns mit Sorge, wenn Personen in der Öffentlichkeit andere Menschen wegen ihrer Religionszugehörigkeit diffamieren, gleichzeitig aber in ihrer Funktion als Behindertenbeiratsmitglied auftreten. Sollte hierdurch der falsche Eindruck entstehen, dass der Behindertenbeirat die Herabsetzung von bestimmten Menschen unterstützt oder gut heißt, so treten wir diesem entschieden entgegen.

 

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In der zweiten Jahreshälfte 2013 hatten der Behindertenbeirat und der Behindertenbeauftragte gemeinsam mit zahlreichen Kooperationspartnerinnen und -partnern unter dem Titel „Behindert. Besonders. Anders. - Zwischen Ausgrenzung und Inklusion“ eine umfangreiche Veranstaltungsreihe durchgeführt.

Mit der Ratifizierung durch Bundestag und Bundesrat ist die UN-Behindertenrechtskonvention in Deutschland seit 26.03.2009 bindendes Recht. Daher hat der Behindertenbeirat der Landeshauptstadt München einen Aktionsplan gefordert, der die Umsetzung der UN-BRK in München festlegt. Mit Beschluss der Vollversammlung des Münchner Stadtrats vom 24.11.2010 ( www.ris-muenchen.de/RII2/RII/DOK/SITZUNGSVORLAGE/2167114.pdf ) wurde das Sozialreferat beauftragt, in Zusammenarbeit mit dem Behindertenbeirat und dem Behindertenbeauftragten und allen städtischen Referaten einen Aktionsplan zu erarbeiten.

Seit Erteilung des Projektauftrag im April 2011 arbeiten nun Mitglieder des Behindertenbeirats aktiv am Aktionsplan mit. So sind sie auch in die Steuerungs- und die Projektgruppe eingebunden, wo grundsätzliche Entscheidungen getroffen werden.

Die inhaltliche Arbeit an den Aktionen erfolgt in sechs Arbeitsgruppen:
1 Frühe Förderung, Schule, Bildung
2 Gesundheit, Rehabilitation, Prävention, Pflege, Selbstbestimmte Lebensführung
3 Arbeit Beschäftigung
4 Barrierefreiheit, Mobilität, Bauen
5 Erholung, Freizeit, Kultur, Sport
6 Bewusstseinsbildung, Politische Teilhabe, Recht, Statistik, barrierefreie Kommunikation

Einen Überblick über den aktuellen Stand können Sie sich unter
http://www.muenchen-wird-inklusiv.de/ verschaffen. Geplant ist, dass der Aktionsplan Mitte des Jahres 2013 dem Münchner Stadtrat zum Beschluss vorgelegt wird.

Der Stadtrat hat Oswald Utz nach seiner Wahl durch die Vollversammlung des Behindertenbeirats für eine weitere Amtszeit von 2013 bis 2017 zum Behindertenbeauftragten der Landeshauptstadt München bestellt. Utz steht damit vor seiner dritten Amtsperiode als Interessenvertreter der Münchner Bürgerinnen und Bürger mit Behinderungen. Die Wahl erfolgte erstmals durch die Vollversammlung des Behindertenbeirats. Dabei entfielen auf Oswald Utz 64 von 83 Stimmen.

Oswald Utz: "Ich werde mich weiterhin aktiv für die Verbesserung der Lebenssituation von Menschen mit Behinderungen in München einsetzen."

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Oswald Utz (Mitte) mit Vorstand des Behindertenbeirats