Medaille "München leuchtet" in Silber für Nadja Rackwitz-Ziegler

 

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Quelle: Behindertenbeirat

Aus der Rathaus Umschau 20 / 2018, veröffentlicht am 29.01.2018

 "Im Rahmen des Neujahrsempfangs des Behindertenbeirats der Landeshauptstadt München im Kleinen Sitzungssaal des Rathauses hat Bürgermeisterin Christine Strobl der Vorsitzenden des Gremiums, Nadja Rackwitz-Ziegler, jetzt die Medaille „München leuchtet – Den Freundinnen und Freunden Münchens“ in Silber überreicht. Rackwitz-Ziegler habe sich mit ihrem großen ehrenamtlichen Engagement in der Behindertenarbeit herausragende Verdienste um die Inklusion von Menschen mit Behinderung erworben, betonte Strobl bei der Übergabe der Medaille."

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Hier finden Sie noch einige Bilder vom Neujahresempfang des Behindertenbeirats

 

 

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von links nach rechts: Bürgermeisterin Christine Strobl, stellv. Vorsitzende Cornelia von Pappenheim, Vorsitzende Nadja Rackwitz-Ziegler

 

Medaille „München leuchtet“ in Bronze für Dr. Nicosia Nieß und Monika Burger

Am vergangenen Freitag, 27.01.2017, empfing der Vorstand des Behindertenbeirats zahlreiche Gäste in den Räumlichkeiten der Burgstraße 4, um gemeinsam auf das neue Jahr anzustoßen und um engagierte Menschen zu würdigen. Eingeladen waren die Vorsitzenden der acht Facharbeitskreise, das Koordinierungsbüro sowie Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner aus Politik und Stadtspitze.

Besonderes Highlight des Empfangs war die Auszeichnung „München leuchtet“ an Dr. Nicosia Nieß und Monika Burger . Bürgermeisterin Christine Strobl unterstrich das „unglaublich starke ehrenamtliche Engagement in diesem Bereich, das die Stadt auch in einigen Fragen vorangebracht hat.“ Sie freute sich außerordentlich, dass Frau Dr. Nieß und Frau Burger seit mehr als 12 Jahren im Behindertenbeirat mitarbeiten und mit Überzeugung und Begeisterung viel Zeit investieren. Frau Burgers Einsatz für das umfassende Informationsangebot über barrierefreien Tourismus in München und das intensive Bemühen von Frau Dr. Nieß, Menschen mit Behinderungen stets eine gute Beratung und Unterstützung anzubieten, wurde von Bürgermeisterin Strobl sehr gewürdigt.

Die zehnte Vollversammlung des Behindertenbeirats der Landeshauptstadt München tagte am Freitag, den 06.10.2017 im großen Sitzungssaal des Rathauses.

Erstmalig wurde diese Veranstaltung mit einer simultanen Schriftdolmetschung durchgeführt, so

dass Menschen mit Höreinschränkungen das Gesprochene auf der Leinwand mitlesen konnten.

Bürgermeisterin Christine Strobl eröffnete die Versammlung, bei der über 100 Mitglieder des Behindertenbeirats und zahlreiche Interessierte teilgenommen haben. In ihrem Grußwort würdigte Bürgermeisterin Strobl die Arbeit des Behindertenbeauftragten und des Behindertenbeirats. Der Behindertenbeirat sei ein Beirat mit Fachleuten, auf dessen ehrenamtliches Engagement zur Weiterentwicklung der Fachpolitik die Landeshauptstadt München angewiesen sei. Die Bürgermeisterin hob hervor, dass die Menschen mit Behinderungen eine wesentliche Bevölkerungsgruppe in München sind.

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Quelle: Boris Kuhn

Sie würdigte den 2. Aktionsplan an dessen Erstellung der Behindertenbeirat und der Behindertenbeauftragte mit dem Koordinierungsbüro zur Umsetzung der UN-BRK zusammen arbeiten, damit die Landeshauptstadt München zu einer „Stadt für Alle“ werden kann.

Von den teilnehmenden Menschen mit Höreinschränkungen wurde die hervorragende und klare Artikulation der Ansprache von Bürgermeisterin Strobl besonders gelobt.

Die Umsetzung des Bundesteilhabegesetzes in Deutschland und Bayern stand ebenfalls auf der Tagesordnung der Vollversammlung des Behindertenbeirats. Constantin Grosch, Inklusionsaktivist und Kreistagsabgeordneter aus Hameln, bezeichnete in seinem interessanten und fesselnden Vortrag, das Teilhabegesetz lediglich als „Reform“ der Sozialgesetzgebung und kritisierte die fehlende Umsetzung zahlreicher Forderungen der Behindertenbewegung.

Außerdem berichtete er über die Durchführung vonSkandal-Kampagnen“ zur Unterstützung der Interessen der Menschen mit Behinderungen und ihrer Rechte. Mithilfe der schnellen Verbreitung über die Sozialen Medien (Internet), können heute in kürzester Zeit viel mehr Menschen mit und ohne Behinderungen erreicht und aufmerksam gemacht werden als früher.

Die Vorsitzende des Behindertenbeirats, Nadja Rackwitz-Ziegler, betonte wie wichtig es sei, dass sich alle Münchner Bürgerinnen und Bürger mit Behinderungen im Behindertenbeirat aktiv einbringen, damit die Stimme der über 150.000 Menschen mit Behinderungen in der Stadtgesellschaft nicht untergeht.

Der Behindertenbeauftragte, Oswald Utz stellte seinen fünftenTätigkeitsbericht vor und forderte dringend die konsequente Auseinandersetzung mit den Themen Bildung, Arbeit und Wohnen für die Menschen mit Behinderungen in München.

Der Behindertenbeirat ist ein ehrenamtlich arbeitendes Gremium, in dem Menschen mit und ohne Behinderungen mitwirken. Der Beirat besteht seit über 40 Jahren und arbeitet aktuell in acht Facharbeitskreisen. Die Mitglieder des Behindertenbeirats vertreten die Interessen von Menschen mit Behinderungen sowie deren Angehörigen in der Landeshauptstadt München.

Das Protokoll der Vollversammlung und seine Anlagen können Sie unter nachfolgenden Links herunterladen:

Protokoll der Vollversammlung 2017

Präsentation der Organisationsentwicklung

Organisationsentwicklungspapier

Aufgabenliste zur Organisationsentwicklung

Präsentation Constantin Grosch

Geschäftsordnung der Vollversammlung

Organigramm des Behindertenbeirats

 

 

 

Der Behindertenbeauftragte legt dem Stadtrat alle zwei Jahre einen Tätigkeitsbericht vor. Am 21. September 2017 wurde dem Sozialausschuss der Tätigkeitsbericht für die Jahre 2015 / 2016 zur Kenntnis gegeben.

Seit dem 23. Februar 2005 nimmt Oswald Utz dieses Amt, inzwischen in seiner vierten Amtszeit, wahr. Der ehrenamtliche Behindertenbeauftragte wird alle vier Jahre durch die Vollversammlung des Behindertenbeirates gewählt. Die letzte Wahl fand 2016 statt.

Dem aktuellen Tätigkeitsbericht ist u. a. zu entnehmen, dass in München nicht nur die Einwohnerzahl stetig ansteigt, sondern auch die Anzahl von Bürgerinnen und Bürgern mit Behinderungen. Trotzdem ist der Anteil von Menschen mit Behinderungen - gemessen an der Gesamtbevölkerung - mittlerweile auf 9,6 Prozent gesunken.

Der Behindertenbeauftragte betrachtet diese Entwicklung mit Sorge, denn die Bewusstseinsbildung innerhalb der Gesellschaft wird in erster Linie durch alltägliche Wahrnehmung von menschlicher Verschiedenheit und Vielfalt geprägt und gefördert.

Klicken Sie auf das nachfolgende Bild um den Bericht als barrierefreies PDF herunterzuladen.

 

Tätigkeitsbericht BBM Titelbild

 

 

 

Am 13.02.2009 tagte die erste Vollversammlung des Behindertenbeirats.

Das Protokoll kann als pdf-Datei herunter geladen werden. Bitte hier klicken.

Die Geschäftsordnung der Vollversammlung können Sie ebenfalls als pdf-Datei herunter laden. Bitte hier klicken.

Der Bericht über die Vollversammlung ist auf dieser Website zu lesen. Bitte hier klicken.