Behindertenrechtskonvention - München macht sich auf den Weg
Gemeinsames Aufwachsen von Kindern mit und ohne Behinderung



Blick ins PublikumBis auf den letzten Platz war das Gewerkschaftshaus beim Fachtag "Inklusives Aufwachsen" am Freitag, dem 5. März 2010 gefüllt. Mehr als 300 Personen kamen der Einladung des Behindertenbeirats und des Behindertenbeauftragten der Stadt München nach, sich in Vorträgen und Workshops über die gemeinsame Erziehung von Kindern mit und ohne Behinderung in Kindertagesstätten, Schulen und offener Kinder- und Jugendarbeit zu informieren, zu diskutieren und neue Konzepte zu entwickeln.

 

Tagesordnung

  1. Begrüßung und Eröffnung

  2. Konstituierung der Versammlung
    • Wahl der Sitzungsleitung
    • Verabschiedung der Tagesordnung
    • Feststellung der Beschlussfähigkeit

  3. Bericht zum aktuellen Stand des Aktionsplans zur Umsetzung der UN-BRK

  4. Bericht des Vorstands

  5. Wahlen
    • Einberufung des Wahlausschusses
    • Vorstellung der Kandidatinnen und Kandidaten
    • Abstimmung
    • Bekanntgabe der Wahlergebnisse

  6. Bericht der Facharbeitskreise
  7. Sonstiges und Schluss der Sitzung

 

Bericht des Vorstands

Bericht des Facharbeitskreises Ambulante Unterstützungsangebote

Bericht des Facharbeitskreises Arbeit

Bericht des Facharbeitskreises Frauen

Bericht des Facharbeitskreises Freizeit und Bildung

Bericht des Facharbeitskreises Mobilität

Bericht des Facharbeitskreises Schule

Bericht des Facharbeitskreises Tourismus

Bericht des Facharbeitskreises Wohnen

Der Behindertenbeirat der Stadt München hat einen neuen Vorstand. Auf seiner ersten Vollversammlung wählten die Mitglieder Dr. Bettina vom Ende (Deutsche Multiple Sklerose Gesellschaft), Dr. Joachim Hein (Münchner Bündnis gegen Depression) und Heinz Karrer (Offene Behindertenarbeit evangelisch) zu ihrer Leitung. Sie werden in Zukunft gemeinsam mit dem städtischen Behindertenbeauftragten Oswald Utz die Interessen von Menschen mit Behinderung in München einfordern.

Angemessener Lebensstandard und sozialer Schutz ohne Diskriminierung

Behinderung heißt Armutdieses Recht nennt die neue Behindertenrechtskonvention der Vereinten Nationen im Artikel 28. Aber wie sieht die Wirklichkeit in Deutschland aus?
Sehr viele Menschen mit Behinderungen erhalten Grundsicherung, Hilfe zur Pflege und Eingliederungshilfe nach dem Sozialgesetzbuch II oder XII. Wer Arbeit hat, muss dafür einen großen Teil des Arbeits­einkommens einsetzen und fast das gesamte Vermögen aufbrauchen, bevor er oder sie staatliche Unterstützung bekommt. Ehepartner, Eltern und Kinder müssen Unterstützung leisten.
Die Einsparungen im Rahmen der Gesundheitsreformen treffen Menschen mit Behinderungen besonders. Sie müssen hohe Zuzahlungen leisten und viele notwendige Medikamente selbst bezahlen.
Auf einer Veranstaltung zur Bundestagswahl stellte der Behindertenbeirat diese Fakten den Bundestagsabgeordneten Johannes Singhammer (CSU), Dr. Axel Berg (SPD), Dr. Rainer Stinner (FDP) und Kornelia Möller (Die Linke) vor.

Bundestagsabgeordnete informieren sich

Zu diesem Thema hat der Behindertenbeirat eine Broschüre veröffentlicht, die hier herunter geladen werden kann (450 kB). Bitte hier klicken.
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Am 13.02.2009 tagte die erste Vollversammlung des Behindertenbeirats.

Das Protokoll kann als pdf-Datei herunter geladen werden. Bitte hier klicken.

Die Geschäftsordnung der Vollversammlung können Sie ebenfalls als pdf-Datei herunter laden. Bitte hier klicken.

Der Bericht über die Vollversammlung ist auf dieser Website zu lesen. Bitte hier klicken.