Am Freitag, den 19. April 2013 findet ab 14 Uhr im Großen Sitzungssaal des Rathauses die Vollversammlung des Behindertenbeirats der Landeshauptstadt München statt.

Herr Stadtrat Christian Müller (SPD) spricht  in Vertretung des Oberbürgermeisters ein Grußwort.

Herr Dr. Andreas Sagner (SIM Sozialplanung und Begleitforschung) stellt erste Ergebnisse der "Studie zur Lebenssituation der Menschen mit Behinderungen in München" vor. Außerdem berichten der Vorstand und die acht Facharbeitskreise über ihre Arbeit und stimmen über Aufnahmeanträge und sonstige Anträge zur künftigen Arbeit ab.

Die Versammlung ist öffentlich, der Einlass ist ab 13.30 Uhr. Es stehen Gebärdendolmetscher und eine Induktionsschleife zur Verfügung.

Sport macht nicht nur Spaß, er verbindet auch und schafft Gelegenheiten zur Begegnung. Mit der Broschüre "Grenzenlos Sport in München" möchte das Referat für Bildung und Sport allen Bürgerinnen und Bürgern Lust auf Sport, Bewegung und Spiel machen.

welt_2Am 26. März 2009 trat das "Übereinkommen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen" der Vereinten Nationen, kurz: die Behindertenrechtskonvention, in Deutschland in Kraft.
Deutsch ist keine offizielle Sprache der Vereinten Nationen. Die Regierungen der deutschsprachigen Länder haben sich auf eine offizielle Übersetzung geeinigt. Einige Begriffe sind dort aber anders wieder gegeben als sie im englischen Orginal verstanden werden. Deswegen hat das "Netzwerk Artikel 3" eine Schattenübersetzung erarbeitet.

Hier finden Sie die Texte zum Herunterladen.

Die UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen und die Kunst der Über- / Umsetzung

Auf der Fachtagung zur Behindertenrechtekonvention am 30. März 2009 in Nürnberg berichtete der Behindertenbeauftragten der Landeshauptstadt München, Herrn Oswald Utz, von seinen Erfahrungen.
Hier die Rede im Wortlaut:

Sehr geehrte Frau Staatsministerin Haderthauer,
liebe Kollegin Badura,
liebe Kolleginnen und Kollegen
sehr geehrte Damen und Herren,

“In allen Lebensbereichen werden Menschen mit Handycap behindert und ignoriert.“

So wird Frau Evers-Meyer, die Behindertenbeauftragte des Bundes im Spiegel vom 5. März 2009 zitiert.

Siegerplakat von Katharina MeierDer Plakatwettbewerb zur Behindertenrechtskonvention ist entschieden. Aus 124 Einsendungen wählte die Jury, bestehend aus Stadtrat Dr. Reinhard Bauer, der akademischen Malerin Sabine Henning, dem Moderator Christoph Süß, dem Behindertenbeauftragten Oswald Utz und dem tz-Redakteur Johannes Welte, fünf Hauptpreise und vier Sonderpreise aus.

Rechts ist das Plakat von Katharina Meier zu sehen, das den ersten Preis erhielt.

Über hundert Gäste verfolgten gespannt die Preisverleihung im kleinen Sitzungssaal des Münchner Rathauses. Frau Dr. Bettina vom Ende vom Vorstand des Behindertenbeirats begrüßte die Gäste. Anschließend beschrieb Christoph Süß die schwierige Arbeit der Jury, bei sehr vielen tollen Arbeiten nur wenige auswählen zu dürfen. Schließlich überreichte Stadtrat Siegfried Benker in Vertretung der Bürgermeisterin Christine Strobl die Preise.

Zweite Preise erhielten Arbeiten von Robert Jaskolski (links) und Maria Sauheitl -
Plakat von Robert Jaskolski Bild von Maria Sauheitl

- von Vera Zimmermann und Svenja von Kolontay (rechts).
Plakat von Vera Zimmermann Bild von Svenja von Kolontay
Sonderpreise erhielten die Klasse 6a der Realschule der Pfennigparade für sieben Einsendungen, die Klasse 7d der Willy-Brandt-Gesamtschule für ein Gemeinschaftswerk, die Landesschule für Körperbehinderte für sieben Plakate und die Gruppe Kreativ des Clubs Behinderter und ihrer Freunde aus Germering für ebenfalls sieben Arbeiten.

Der Behindertenbeirat sagt allen Einsenderinnen und Einsendern ein herzliches Dankeschön!