Oswald Utz als Behindertenbeauftragter für die Landeshauptstadt München wiedergewählt

 

VV 2016

 Quelle: Boris Kuhn

Am vergangenen Freitag (22.07.2016) eröffnete Bürgermeisterin Christine Strobl die Vollversammlung des Behindertenbeirats mit einem Grußwort und würdigte das ehrenamtliche Engagement des Behindertenbeauftragten und des Behindertenbeirats. 154 Mitglieder und Gäste des ehrenamtlichen Gremiums kamen im großen Rathaussaal zusammen.

Auf der Tagesordnung der Vollversammlung stand unter anderem der Entwurf zum Bundesteilhabegesetz. Verena Bentele, die Beauftragte der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen, hielt dazu einen kurzen Vortrag, der im späteren Verlauf der Sitzung durch einen kritischen Grundsatzbeschluss des Beirats ergänzt wurde.

Das Positionspapier des Behindertenbeauftragten und den Antrag für die Vollversammlung finden Sie hier.

Oswald Utz wurde im Laufe der Versammlung als ehrenamtlicher Behindertenbeauftragter für die LH München wiedergewählt.

 

Herr Utz erhielt die große Mehrheit der Stimmen der Vollversammlung des Behindertenbeirats und wird dem Stadtrat nun für die vierte Amtsperiode zur Bestellung vorgeschlagen. Herr Utz bedankte sich bei den Mitgliedern der Vollversammlung für das entgegengebrachte Vertrauen. Er kündigte an, sich für Antidiskriminierungsarbeit ebenso weiter zu engagieren, wie bei der Erstellung des 2. Münchner Aktionsplans zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention.

Die Mitglieder des Behindertenbeirats stimmten bei der Vollversammlung ebenfalls für die Aufnahme von drei neuen Organisationen. Wir begrüßen

- die Evangelischen Jugend München e.V. mit ihrem Arbeitsbereich der sozialen Rehabilitation,

- den Münchner Lehrer- und Lehrerinnenverband e.V. und

- den Landesverbands Bayern der Schwerhörigen und Ertaubten e.V. in unseren Reihen!.

Damit sind mittlerweile 54 Vereine/Organisationen im Behindertenbeirat vertreten.

Das Protokoll der Vollversammlung können Sie hier nachlesen.

 

Der Ausklang der Vollversammlung am Freitag Abend wurde überschattet von den Ereignissen am Olympia-Einkaufszentrum. Unsere Anteilnahme und unser tiefstes Mitgefühl gelten allen direkt oder indirekt vom Amoklauf betroffenen Menschen und ihren Angehörigen.