Seit November 2012 existieren repräsentative Zahlen bezüglich der Gewalt an Frauen und Mädchen mit Behinderungen.
Die Ergebnisse der Studie "Studie zur Lebenssituation und Belastungen von Frauen mit Behinderung in Deutschland" durchgeführt von der Uni Bielefeld im Auftrag des Familienministeriums (www.bmfsfj.de/RedaktionBMFSFJ/Broschuerenstelle/Pdf-Anlagen/Lebenssituation-und-Belastungen-von-Frauen-mit-Behinderungen-Kurzfassung,property=pdf,bereich=bmfsfj,sprache=de,rwb=true.pdf)
sind alarmierend. Sie zeigen, dass Frauen mit Behinderungen besonders häufig körperlicher, psychischer, struktureller und sexueller Gewalt ausgesetzt, sowie von vielfältigen Diskriminierungen betroffen sind. Sie haben kaum Zugang zu Hilfe- und Beschwerdesystemen. Zudem fehlen Ihnen oft Informationen und Aufklärung zum Thema Sexualität und Gewalt.

Der Facharbeitskreis (FAK) Frauen hat festgestellt, dass der Aspekt der Gewalt gegen Frauen mit Behinderungen, bzw. die Gewaltprävention im Aktionsplan der Landeshauptstadt München zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention nicht ausreichend berücksichtigt wurde.

Die daraus resultierenden Handlungsbedarfe hat der FAK in einem Forderungskatalog formuliert.

Die Forderungen finden Sie hier als PDF:

Forderungen des Facharbeitskreis (FAK) Frauen des Behindertenbeirats der Stadt München
für Gewaltprävention und gegen Gewalt an Mädchen und Frauen mit Behinderungen